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August 2017

Flammende Fürsprache für die Europäische Idee

Trotz der Sommerferien haben am vergangenen Donnerstag, 03.08.2017, rund 60 Leute den Weg ins Schützenheim 1834 e.V. in Langenfeld gefunden und diese wurden nicht enttäuscht. Der 79-jährige Dr. Klaus Hänsch sprühte nur so vor europäischem Engagement. Im Talk mit Bundestagskandidat Jens Niklaus (beide SPD) sprach er über die aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union. Angesprochen auf die Entwicklungen in Ungarn und Polen machte Klaus Hänsch deutlich, dass die Fälle unterschiedlich gelagert sind: „Was in Ungarn passiert, ist demokratisch legitimiert. Da müssen alle Demokratinnen und Demokraten zwar inhaltlich dagegen arbeiten, solange aber Orban eine Mehrheit auf seiner Seite weiß, muss die Europäische Union das akzeptieren.“, so der ehemalige Parlamentspräsident. In Polen läge der Falle allerdings anders: „Das Vertragsverletzungsverfahren gegen die Regierung Polens ist richtig, weil dort die Gewaltenteilung faktisch eingeschränkt wird. Gegen jene und andere undemokratische Entwicklungen braucht es sozialdemokratischen Widerstand."

Neue Chance zur Reform der Europäischen Union mit neuen französischen Präsidenten

Jens Niklaus machte klar, dass er mit der Wahl des französischen Präsidenten Emmanuel Macron eine neue Chance der europäischen Entwicklung sieht: „Natürlich müssen wir auch ein kritisches Auge auf die sozialpolitischen Entwicklungen in Frankreich haben, aber im europäischen Kontext sehe ich eine riesige Chance für Europa, insbesondere mit einem Bundeskanzler Martin Schulz.“

Legale Einwanderung nach Deutschland und Europa

"Ja, wir brauchen endlich ein deutsches und auch ein europäisches Einwanderungssystem", beantwortet Dr. Klaus Hänsch die Frage von Jens Niklaus, ob es neue Gesetze auf nationaler und europäischer Ebene bedarf, um legale Einwanderung möglich zu machen. "Das wird die Aufgabe des nächsten Bundestages."

Europa als Wahlkampfthema

Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierte Jens Niklaus sein Wahlplakat zur Bundestagswahl, das auch die Europafahne zeigt. Klaus Hänsch kommentierte dies: „Ich freue mich sehr darüber, dass die Europäische Idee für die Sozialdemokratie durch Martin Schulz und Jens Niklaus in diesem Wahlkampf Thema ist.“


  • Meldung · Mettmann · Donnerstag · 10.08.2017

Wohnzimmergespräche mit Berlinern

Kerstin Griese wird interessierte Bürgerinnen und Bürger in ihrem Wohnzimmer besuchen und zu den Treffen Berliner mitbringen. Auf originelle Weise möchte die Abgeordnete des Berliner Bundestages damit verstärkt ins Gespräch mit den Menschen in ihrem Wahlkreis kommen.
Griese hat für jedes Wohnzimmergespräch eine gute Stunde Zeit zum Zuhören eingeplant. Sie freut sich über jeden, der Bekannten, Nachbarinnen und Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen seine Wohnung für ein solches Kennenlernen öffnet. Potenzielle Gastgeberinnen und Gastgeber können sich unter 02051 8004699 melden oder unter www.kerstin-griese.de/wohnzimmer direkt einen Termin aussuchen.
Besonders interessiert ist Griese an sozialen Fragen und Themen aus der Arbeitswelt. „Da freue ich mich über die konkreten Erfahrungen, die die Menschen gemacht haben. Denn als Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales habe ich vom Mindestlohn bis zu den Verbesserungen bei der Rente viele Gesetze auf den Weg gebracht.“ Aber auch andere Themen, die Situation von Kindern, Familien und der älteren Generation können angesprochen werden. „Ich interessiere mich für alles, was die Menschen in meinem Wahlkreis bewegt“, so Kerstin Griese.

  • Meldung · Mettmann · Donnerstag · 10.08.2017
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