Meldung:

  • Mettmann, 18. September 2017
Kerstin Griese MdB:

Gegen Altersarmut: sichere Renten


Die Sicherung der Rente war auch Thema bei Kerstin Griese trifft Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles.
Kerstin Griese (SPD) stimmt dem DGB-Kreisverband zu, dass das Thema Rente nicht auf die lange Bank geschoben werden darf. „Die SPD fordert genauso wie die Gewerkschaften, das Rentenniveau bei mindestens 48 Prozent zu sichern“, sagt die Vorsitzende des Bundestagssozialausschusses, die an der Erarbeitung des sozialdemokratischen Rentenkonzepts beteiligt war. Gleichzeitig müsse der Beitragssatz auf maximal 22 Prozent begrenzt werden, um die junge Generation nicht zu überfordern.
Griese spricht sich nachdrücklich für die Einführung einer gesetzlichen Solidarrente aus, die zehn Prozent über dem Niveau der Grundrente liegt. „Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, soll im Alter nicht zum Sozialamt müssen.“ Das wäre ein entscheidender Beitrag zur Eindämmung der auch im Kreis Mettmann drohenden Altersarmut. „Außerdem brauchen wir sichere Jobs und gute Löhne, damit die Menschen überhaupt die Chance haben, in ausreichendem Maß in die Rentenkasse zu zahlen. Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre, die von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gefordert wird, lehnt Kerstin Griese ab.

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